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Neujahrswerfen am 7. Januar 2024

Unser SC Nammen pflegt weiterhin seine Traditionen! Am vergangenen Sonntag fand wieder das Neujahrswerfen im Hammerwerfen statt. Das Wetter war diesmal der Jahreszeit entsprechend, etwas Schnee, Temperaturen um 0°C. Sehr einladend war es nicht, aber es kann ja nicht immer wie vor einem Jahr an einen Frühlingstag erinnern.

Es traten insgesamt 6 Werferinnen und 7 Werfer in den Ring.
Auch diesmal wurde der hintere Bereich unseres Wurfplatzes erreicht, sehr zur Freude der erfolgreichen Werferinnen und Werfer.
Erfreulich war, dass auch wieder einige bekannte Sportlerpersönlichkeiten den Weg zum Stadion an der Poggenbeeke fanden.
Ein weiterer Aspekt am Rande: Mit hoher Wahrscheinlichkeit waren die erzielten Weiten alles Jahresbestleistungen!

Den weitesten Wurf bei den Männern schaffte Torben Schaper von Eintracht Hannover mit 61,99 m. In Anbetracht der äußeren Bedingungen sollte ihn dieses Ergebnis zufriedenstellen, war er doch nur reichlich 2 m unter seiner letztjährigen Bestweite geblieben. Im vergangenen Jahr war er der achtbeste deutsche Hammerwerfer.

Die vielbejubelte beste Weite bei den Frauen insgesamt und bei den Seniorinnen W45 erreichte Kirsten Münchow vom VfR Evesen mit 45,29 m im zweiten Durchgang.

Der älteste Teilnehmer war einmal mehr unser wohlbekannter Sportfreund Kurt Winkelhage M85 ! von der LG Nienburg. Er warf den Hammer 28,66 m weit.

Freud und Leid liegen bekanntlich dicht nebeneinander. Nach dem Julia Besch vom VfR Evesen im letzten Jahr mit respektablen 42,36 m gewonnen hatte, gelang ihr diesmal leider kein einziger gültiger Wurf.

Nicht vergessen dürfen wir eine weitere treue und in Nammen gute bekannte Athletin, nämlich Sylvia Hübner-Adams W60 vom LAC Veltins Hochsauerland und deren Leistung von 30,14 m. Damit war sie nicht weit unter ihrer Bestleistung aus dem vergangenen Jahr geblieben, nämlich 31,91 m.

Bei den Männern M60 erreichte Peter Steiniger MTV Herrenhausen 35,39 m.

Der jüngste Teilnehmer hatte wohl auch die längste Anreise. Levi Willems MU18 war aus Belgien angereist. Mit dem 5 kg Hammer erreichte er nach 54,82 m noch 55,33 m im letzten Versuch. Damit verfehlte er bei widrigen Bedingungen nur knapp seine Bestleitung aus dem Vorjahr mit 56,08 m.

Selbstverständlich sind auch die Leistungen der anderen Athletinnen und Athleten beachtenswert, diese sind in unserer Homepage nachzulesen.

Es war erfreulich zu sehen, dass aus einigen Vereinen mehrere Teilnehmer angereist waren, so z.B. vom MTV Herrenhausen drei Männer, vom VfR Evesen drei Frauen und vom LAZ Soest zwei Frauen.

Fazit.
Es war mal wieder ein gelungener Wettkampf. Trotz Kälte und feuchtem Wurfring erreichten die Athletinnen und Athleten respektable Leistungen.
Im Sportlerheim gab es nach dem Wettkampf ein Zusammensein mit hausgemachter Verpflegung als gemütlichen Ausklang. Das war bestimmt nicht der unwichtigste Teil der Veranstaltung!